Ahoi

Keine Artikel im Warenkorb

Aloha Surfboards

Aloha
Das Ende der 70er gegründete australische Surflabel Aloha Surfboards hat schon so manche Trends und Designentwicklungen des Wellenreitens miterlebt und mitgestaltet. Das spiegelt sich in einer vielfältigen Boardpalette wieder, die vom Retro Longboard bis zum Performance Shortboard alles zu bieten hat. Bei uns erfreuen sich vor allem die Hybridshapes, die die Performance von klassischen Shortboards mit dem Spassfaktor von Fishboards verknüpfen, großer Beliebtheit.
Gitter  Liste 

4 Artikel

pro Seite
Gitter  Liste 

4 Artikel

pro Seite

Surfboards

Für die richtige Auswahl eines passenden Surfboards gibt es kein Pauschalrezept. Und nichts ist beim Wellenreiten wichtiger, um Spaß zu haben und Lernfortschritte zu erzielen, als das passende Surfboard unter sich zu haben.

Fortgeschrittene Surfer, die eine genaue Vorstellung haben, was sie suchen, können hier nach Marken oder alternativ über die Filterleiste links in Frage kommende Boards nach funktionalen Kriterien durchforsten.

Anfängern und weniger erfahrenen Surfern empfehlen wir dringend uns telefonisch zu kontaktieren, um eine persönliche Board Beratung in Anspruch zu nehmen.

0221 9 87 16 81

Da man zum Thema Surfboards und deren Fahreigenschaften Bücher füllen kann ohne dabei alles gesagt zu haben, folgt hier nur eine kleine Übersicht über die Unterscheidung von Shapes und Bauweisen in unserem Shop, um die eine einfache Filterung der Boards zu ermöglichen.

Frittboards Surfboard Lexikon

Shapes

Bonzer – Gehören grundsätzlich zur Familie der Shortboards, verfügen aber über ein sehr spezielles Unterwasserschiff und Finnen Set up. Bonzer verbinden die Geschwindigkeit von Fishboards mit dem Drive von Single Fins und der Wendigkeit von "herkömmlichen" Shortboards. Eine oft übersehene Alternative für Surfer (fast) jeder Könnerstufe.

Egg – Ähnliches Shape wie Mini-Malibus, oft noch runder in der Nose und schmaler im Tail, dafür meistens wesentlich kürzer. Durch die Kombination von Kompaktheit mit Volumen oft als Übergangsboard zwischen Mini-Malibu und Shortboard genutzt. Für Gelegenheitssurfer auch als dauerhafte Alternative zu Shortboards zu empfehlen. Verbindet die Wendigkeit eines Shortboards mit der Paddelfreude eines Mini-Malibus und ist somit auch für jede Wellengröße geeignet.

Fish - Oft fälschlicherweise auf das "Fishtail" (Swallow) reduziert, ist ein Fish kürzer, breiter und flacher als ein traditionelles Shortboard. Fish-Boards lassen sich im Vergleich zu Shortboards sehr leicht paddeln, starten sehr früh in die Welle, sind sehr schnell und aufgrund ihrer geringen Länge auch sehr wendig. Allrounder was die Wellengröße betrifft aber auch relativ "nervös", insbesondere für weniger routinierte Surfer.

Hybrid - Unter diesem Begriff haben wir Boards zusammengefasst, die von Volumenverteilung und Form her nicht mehr dem klassischen Shortboard entsprechen, aber auch keine traditionelle Fish-Boards sind. Die meisten modernen kurzen Wellenreiter fallen in diesen Bereich. Sie sind kürzer, breiter und dicker als normale Shortboards, wodurch sie sich leichter paddeln lassen und in der Welle fehlerverzeihender sind. Dadurch machen sie in durchschnittlichen bis schlechten Wellen deutlich mehr Spass und sind auch für "Nicht-Profis" und "Urlaub-Surfer" leichter zu surfen.

Longbard - Boards über 8‘6‘‘, meist im 9‘‘ Bereich. Vom Noserider über Loggs und Allrounder bis hin zu Performance Longboards kann sich die Volumenverteilung und der Einsatzbereich bzw. der Surfstil sehr stark unterscheiden. Aufgrund der Länge relativ schweres Handling, daher nicht für Anfänger zu empfehlen. Die meisten Longboards funktionieren in kleinen Wellen wegen des hohen Volumens sehr gut, sind aber in großen und kräftigen Wellen schwerer zu kontrollieren.

Mini-Malibu - Oft auch nur Malibu genannt. Boards, die in der Regel zwischen sieben und ca. acht Fuß lang sind und über eine großzügige Volumenverteilung verfügen. Wegen der noch recht handlichen Länge (im Vergleich zu Longboards) und des hohen Volumens (im Vergleich zu Shortboards) ideal als Anfänger- und Intermediate-Board geeignet, aber auch als "Kleinwellenalternative" für Shortboarder. Funboards und Evolution Shapes werden oft unterschieden, fallen in unserem Shop aber in die Kategorie der Mini-Malibus.

Shortboard - Extrem kurze Boards mit sehr wenig Volumen. Dadurch sind diese Boards extrem wendig in der Welle, verfügen aber auch im Gegensatz zu Fish Boards über eine sehr geringe "Eigengeschwindigkeit" und sind viel weniger fehlerverzeihend. Diese Boards sehr schwer zu paddeln und bringen in kleineren, schwächeren Wellen nur bedingt Spass. Daher sind Shortboards nur sehr erfahrenen, fitten und sicheren Surfern zu empfehlen, die eventuell auch noch ein Alternativ Board für die schlechten Surftage im Quiver haben.

Single Fin - Auch traditionelle Single Fin Shapes gehören zu Familie der Shortboards und sind meistens zwischen sechs und sieben Fuß lang sind (Es gibt natürlich auch Single Fin Longboards, die sind in unserem Shop in der Longboard Kategorie untergebracht). Sie haben deutlich mehr Volumen als "normale" Shortboards. Am besten funktionieren solche Boards in lang laufenden Pointbreak Wellen, in denen man den immensen Drive in Power Carves umwandeln kann. Etwas "tricky" zu surfen, daher eher für Retro Liebhaber oder erfahrene Surfer, die ihren Horizont erweitern wollen, zu empfehlen.

Bauweise

Spätestens seit 2005 Clark Foam, der Hauptlieferant für PU Surfboard Blanks, seine Produktion eingestellt hat, tauchte eine Vielzahl neuer Blank-Hersteller am Markt auf. Zahlreiche neue Surfboard-Bauweisen und Kombinationen unterschiedlicher Blanks mit Polyester oder Epoxyharz haben sich herausgebildet, zudem gibt wächst die Anzahl innovativer, alternativen Materialien.

Da die Bauweise Surfeigenschaft und Robustheit des Wellenreiters maßgeblich prägen, haben wir die diversen Bauweisen in 5 Oberkategorien zusammengefasst, um eine gezielte Filterung der angebotenen Boards nach gewünschter Funktion zu ermöglichen. Der Hauptlink zwischen Bauweise und Surfgefühl stellt das Flex-Verhalten da, das heißt wie sich das Board unter Druck durchbiegt und wieder in seine Form zurückspringt. Ist es zu steif, fühlt sich das Board sehr träge und "corky" an. Zu weiche Boards dagegen schlucken" einen Großteil der Kraftübertragung zwischen Surfer und Board, wodurch sich das Board nur sehr unpräzise surfen lässt und Turns schwieriger werden. Bei der Flex-Memory geht es um die Materialermüdung. Je höher die Flex-Memory, desto länger behält das Board sein ursprüngliches Flex-Verhalten.

Polyester - Polyester Boards werden in der Regel mit PU Blanks hergestellt, die unten mit einer und oben mit zwei Lagen Glasfasermatte und Polyester Harz laminiert werden. Diese Bauweise hat traditionellem Holz Bauweisen abgelöst. Seit dem sind Polyester Boards weder im Hobby noch im Profi Bereich wegzudenken. Polyester Boards sind sehr leicht, haben einen dynamischen Flex und sind in allen Bedingungen einsetzbar. Dafür haben sie durch den Einsatz eines Holzstringers eine kürzere Flex-Memory als parabolische Bauweisen und sind deutlich empfindlicher als andere Bauweisen. Zu empfehlen für Surfer aller Könnerstufen, erfordert aber eine vorsichtigeres Handling und ein gutes Boardbag ist ein Muss.

Epoxy/Carbonrails - Boards mit leichtem EPS Kern, um die Rails einlaminierte Carbonmatten und Epoxy Harz Laminierung. Durch die Carbonrails kann auf den Einsatz eines Holzstringers verzichtet werden. Die Carbonrails versprechen ein lebhaftes Flex-Verhalten und eine lange Flex-Memory, wodurch das Board sehr lebhaftes und dynamisches Surfgefühl vermittelt. Der EPS Kern macht das Board sehr leicht und erzeugt viel Auftrieb. Durch das Gewichtsersparnis und den robusten Carbonrails ist dies eine sehr beliebte Bauweise bei viel reisenden Surfern. Bei großem oder verblasenem Surf kann das fehlende Gewicht aber auch zu einem "korkigen" Feeling führen.

Epoxy (mit Stringer) - Traditionelle Bauweise mit Holzstringer und Epoxy Harz Laminierung. Meist wird ein leichter EPS Kern verwendet, um das Board leichter und lebhafter zu machen. Ist ein möglichst robustes Board gesucht, empfiehlt sich eher die Variante mit einem traditionellen PU Kern. Diese Bauweise ist für viel reisende Surfer geeignet, die ein robustes Board suchen, dass in seiner Surf Eigenschaft nicht zu sehr von traditionellen Polyester Boards abweicht.

Epoxy (Sandwich) - Hier wird zumeist ein leichter EPS Kern verwendet, der mit einer hochverdichtetem Schaumplatte und anschließend Glasfaser ummantelt und mit Epoxy Harz laminiert wird. Durch die zusätzliche Schaumplatte sind diese Boards etwas schwerer und wesentlich robuster als "herkömmliche" Boards. Allerding führt die Schaumplatte auch zu einem steiferen Flex-Verhalten und somit zu einem trägeren Surfgefühl. Zu empfehlen ist diese Bauweise für Anfänger und leicht Fortgeschrittene, die ein günstiges, stabiles und pflegeleichtes Board suchen.

Polyethylen - Hier wird eine Polyethylen Außenhülle mit Polyurethan Schaum ausgefüllt. Das Resultat sind relativ schwere Boards mit einem extrem weichen Flex-Verhalten und geringer Flex-Memory. Diese Boards neigen leicht zu oberflächlichen Dellen, sind aber insgesamt sehr robust, pflegeleicht und langlebig. Eine Alternative für Einsteiger mit geringem Startkapital, aber nicht wirklich als langfristige Lösung zu empfehlen.

Sandwich/Parabolic Balsa Stringers - Vom Aufbau her ähnlich wie herkömmliche Sandwich Boards, allerdings werden die inneren Sandwichmatten nicht ums Rail gezogen, sondern durch parabolische Holzstringer in den Rails ersetzt. Wodurch die Boards einen wesentlich lebhafteres Flex-Verhalten und eine lange Flex-Memory bekommen. Hier wird die Robustheit und Langlebigkeit von Sandwich Boards mit dem Surf Feeling von "hochwertigeren" Bauweisen verbunden. Die hochwertigste Lösung für Surfer, die ein möglichst robustes Board mit hohen Performance Eigenschaften suchen.